Fotografieren und experimentieren haben etwas gemeinsam: Das "ieren" am Ende. Und noch ein bissche mehr. Wenn man die Fotografie auch als Spielwiese begreift, Neues zu probieren und Üngewöhnliches zu testen, hat man alles richtig gemacht ‐ meine Meinung :-)
Eine Zeitlang fand ich Lochkameras, im Englischen nett "pinhole cameras" sehr interessant – insbesondere die Idee, in eine Streichholzschachtel einen Kleinbildfilm zu klemmen und damit Fotos zu machen. Für die nö,tige Bastelei ist Talentfreiheit unproblematisch. Gewönungsbedürftig war lediglich die Tatsache ein Bild auch mal 30 Minuten zu belichten und nicht zu wissen, was dabei rauskommt.
Das – der Glückfaktor – und der Fakt, ohne Linse, Sucher und ähnliches zu fotografieren, macht die Sache so unendlich spannend. Einfach auf ein Motiv draufzuhalten, und zu hoffen, dass durch das Loch vorne genügend (oder eben nicht zu viel) Licht auf den Film hinten fällt und nichts zu sehr ruckelt ist plumper (und purer) Fotografenspaß! Ausprobierbefehl!
Wenn meine Zeit es erlaubt und das Thema mich sehr interessiert, stelle ich auf Blende8 Specials zusammen, die dieses eine Thema mit mehreren Fotos beleuchten.
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